Jan
29
2014

Studierst du noch oder arbeitest du schon?

In meiner schulischen Laufbahn habe ich es bis zur Mittleren Reife geschafft. Direkt danach brach ich meine erste Ausbildung wegen Ausbeuterrei ab und machte dann eine Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel. Der Umgang mit Menschen gefiel mir schon immer und ich würde sagen das ich hier absolut den richtigen Weg gegangen bin. Heute arbeite ich zwar im Homeoffice, habe aber weiterhin täglich Kontakt zu den verschiedensten Menschen.

Für mich stand es nie zur Debatte, ein Studium zu machen. Nicht, weil ich meine Möglichkeiten nicht kannte, sondern eher, weil mir diese Möglichkeiten aufgrund meines Schulabschlusses und den damit verbundenen weiteren Schulen, die ich hätte besuchen müssen um einem Abitur zu frönen, zu langwierig waren. Zudem reichte mein Abschluss völlig aus um das zu erreichen, was mich beruflich interessierte. Bei vielen meiner Freunde und Schulkameraden war das anders. Nach dem Abschluss machten einige eine Ausbildung, manch auch 2 und andere besuchten weiterführende Schulen um ihrem Traum vom Studium und dem anschliessend perfekten Job ein Stückchen näher zu kommen.

Meine beste Freundin wählte Twix – it’s all in the Mix und begann ihr Studium erst nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zur Arzthelferin. Zwischendurch lerne sie noch etwas Physiotherapeutisches und machte irgendwann erfolgreichen ihren Bachelor. Aktuell trennen uns viele 1000 Kilometer, denn sie verfolgt gerade ein Praktikum in einem Kinderheim in Südafrika. Ihr mobiler Status „I’m home!“ sagt alles, wenn man sie kennt, dann weiss man gleich das sie darin wirklich rundum aufgeht.

Es war nicht immer noch toll, aber sie hat hart für ihre Ziele geackert. Die Zeit während des Studiums war wirklich sehr anstrengend: Lernen, Klausuren, Bude sauber halten, Jobben, und wieder lernen. Wann immer wir telefonierten oder uns sahen erzählte sie vom Druck und der Schnelligkeit, in der alles an ihr vorbei ging. Das studieren an sich machte ihr Spaß, die Dozenten und Kommilitonen waren auch super, aber das war nur die schale, der Kern beanspruchte sie wirklich sehr, und ich würde schon behaupten, das sie der Typ Mensch ist, der wenig Schwierigkeiten beim erlernen und begreifen hat. Ein Ausgleich war immer wichtig, um am Ball bleiben zu können!

Wenn ich mir die Uni in Bad Reichenhall so anschauen, gibt es viel, das man tun kann um einen Ausgleich zu schaffen. Es gibt wie in anderen Orten auch Cafes oder Discos, man kann aber auch noch etwas über Kultur lernen und Sehenswürdigkeiten besuchen. Ich denke das es einfach dazugehört, die besonderen Plätze und Geschichte einer Stadt zu kennen, der man längere Zeit seines Lebens schenkt, ich sehe es sogar als Bereicherung an. Wer nicht gerade eine Wohnung mieten will kann ausserdem ein voll ausgestattetes Studentenzimmer direkt auf dem Campus mieten. Die Gemeinschaftsküche der Aufenthaltsraum und die getrennten Bäder sind für alle Bewohner frei zugänglich. Aktuell belaufen sich die monatlichen Kosten auf 399€. (Sand 01/2014) Ich denke das ist ein ganz guter Deal.

Für mich ist der Zug für ein eventuelle Studium zwar abgefahren, zumindest möchte ich als Kleinkind Mama und über 30 nicht noch ein Studium beginnen, aber wenn man mit Studenten spricht, scheint die Studienzeit an sich (abgesehen von stressigen Phasen) ganz schön zu sein. Nur was würde ich studieren wollen???  Vielleicht hat ja von euch jemand studiert und möchte so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern!? 🙂

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

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