Jan
30
2014

Kinder und Kampfsport

Vor einiger Zeit, schrieb ich einen Artikel mit der Frage oder besser Überlegung, welche freizeitlichen Aktivitäten es hier vor Ort für Kinder gibt, bzw. was wir bald mal mit Junior besuchen wollen. Die meisten dieser Gruppen beginnen ab einem Alter von 4 Jahren, das bedeutet das wir aktuell noch ein bisschen Zeit haben, aber so langsam möchte ich mich dann schon etwas genauer über das Angebot und die Konditionen informieren.

Musik hat mich schon immer angesprochen, da ich aber nie ein Instrument erlernte, möchte ich zumindest Junior die Möglichkeit geben dies zu tun. Für Kleinkinder eignet sich Flöte ganz gut, ob es ihm gefällt kann dann nur er entscheiden und dementsprechend weiterspielen oder den Kurs wieder verlassen. Gezwungen wird hier keiner zu etwas das er evtl. gar nicht mag. Auch der Kiga bietet ab 4 eine musikalische Früherziehung an, die ich gerne mit dem Kind ausprobieren möchte.

Werde ich mal einen Fussballer haben? Ebenfalls mit 4 Jahren, könnten wir ihn zum Fussball schicken. Natürlich kicken die Bambinis nur spassig hin und her und freuen sich den Ball überhaupt zu treffen, aber solange das Kind Freude daran hat, gefällt mir das auch. 😉 Und wenn er kein Fussball mag, dann vielleicht Selbstverteidigung? Das ist sogar etwas, das ich mir ein bisschen wünschen würde. In Sachen Kampfsport gehen die Meinungen immer etwas auseinander. Die einen sagen, es sei wichtig und hilfreich, die anderen tun es als Prügelei ab und behaupten es würde Kinder Agressiv machen. Und nun?

Ich denke, es ist wichtig, sich ein solches Sportzentrum mal genauer anzuschauen und vielleicht ein Paar Stunden dabei zu bleiben. Ein offener und guter Trainer wird sicher nicht dagegen haben, das man ein wenig dabei bleibt und sich das Ganze mal anschaut. 😉 Meist sind ja auch Probestunden möglich, im Eltern-Kind-Turnen hatten wir 3 stunden Zeit uns zu überlegen ob das, das richtige für uns ist ( jeweils eine Stunde pro Woche, somit 3 Wochen Schnuppern). Turnen ist natürlich nicht so fordernd wie Kinder Kampfsport, aber man wird so auch dabei gleich erkennen können ob das was fürs Kind ist oder eben nicht.

Vor einigen Jahren lud das damalige Nachbarskind (wir waren noch Kinderlos) seine Schulkameraden ein, ins Zentrum zu kommen, denn er wollte dort Kindergeburtstag feiern. Neben Kuchen und lustigen Spielen gab es auch ein bisschen Kampfkunst zu sehen und zum Mitmachen und die Kinder waren sehr begeistert davon. Einige besuchten von dann an sogar zusammen den Kurs. Ich finde Selbstverteidigung kann nie schaden, zumal die Kinder und Jugendlichen gelehrt werden, ihre Künste nur dann einzusetzen wenn die Situation es erfordert.

Ausser Fussball und Kampfkunst haben wir auch weiterhin den Turnerbund, welche ganz viele verschiedene Kurse wie Leichtathletik oder Rhönrad bietet.Man sieht, die Auswahl fällt schwer, denn das Angebot ist interessant.Ich denke das wir nach Rücksprache mit Junior einfach entscheiden, was er mal besuchen und kennen lernen möchte und könnte so je nach Bedarf vom einen zum Anderen wandern. Zudem möchte ich ja auch, das das Kind nicht jeden Mittag irgendwelche Termine hat, ein bisschen hier, ein bisschen da und weiterhin ein großes bisschen Kind sein dürfen und tun und lassen können, was man in dem Alter eben so macht. 😉

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
Kinder und Kampfsport, 5.0 out of 5 based on 1 rating

Related Posts

Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

Eine Antwort zu “Kinder und Kampfsport”

  1. Servus Mel,

    da kommen ja spannende Zeiten auf euch zu! Mir haben als Kind in der musikalischen Früherziehung übrigens Xylophon und Triangel besser gefallen als Blockflöte. 😉 Wir konnten anfangs alle möglichen Instrumente ausprobieren und uns dann für eines oder zwei entscheiden. Später habe ich dann ein bisschen getrommelt, aber dafür brauchen Eltern starke Nerven.

    Selbstverteidigung finde ich für Kinder hervorragend und bin sogar der Meinung, dass dies als Pflichtfach in den Sportunterricht aufgenommen werden sollte. Kinder werden dadurch keinesfalls aggressiv. Im Gegenteil: Sie lernen, ihre Emotionen zu kontrollieren und nicht blindlings draufloszuschlagen, wenn sie wütend werden. Darüber hinaus lernen sie, „Nein“ zu sagen – und das ist in dieser Welt, in der es leider nicht nur nette Erwachsene gibt, sicher nicht verkehrt … Hier in Bayern gibt es mehrere Schulen, die sich auf Selbstverteidigung für Kinder spezialisiert haben. Dabei wird besonders viel Wert darauf gelegt, die eigenen Grenzen festzulegen und zu lernen, sich gegen Übergriffe zu behaupten. Ich konnte mit Freunden einige solcher Unterrichtsstunden besuchen und war beeindruckt, wie selbstbewusst die Minis auftraten. Sicher gibt es so etwas auch bei euch in der Umgebung.

    Schneckengrüße

    Bananenschneckerl

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0 (from 0 votes)

Schön, dass du hier bist!

Herzlich willkommen auf

Geschichten,
die das Leben schreibt!!

Hier erfährst du mehr über unsere kleine Familie, Höhen, Tiefen und den Spaß am Leben!

Blogparade – „EriK“

1 Jahr - 12 Ziele - Das ist "EriK" 2014

EriK200

Archiv

{"value":"\n