Sep
3
2013

Wäsche muss bequem sein!

Meine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel habe ich als junges Mädchen bei einem bekannten Warenhaus gemacht. Ich durchlief den Einstelltest und bekam 2 Schnupperwochen angeboten. Die erste sollte ich in der Uhren/Schmuck Abteilung praktizieren, die 2. in der Abteilung Herrenartikel. Praktischerweise wurde ich pünktlich zur ersten Praktikumswoche krank und traute mich kaum um einen Aufschub zu bitten. Aber halb so schlimm, denn man bot mir an, einfach mit der 2. Woche zu beginnen und danach zu den Uhren zu gehen. Letzteres fand aber nie statt.

Mir gefiel die Arbeit und das Team bei den Herrenartikeln so gut, dass ich es bei der einen Praktikumswoche belies, da man mir dort nach dem Abschlussgespräch den Ausbildungsplatz zusagte. Ich war schon immer jemand, der es liebt zu hantieren und in Bewegung zu sein, und das hat man im Bereich Kleidung logischerweise mehr als hinter eine Theke mit abgeschlossenen Vitrinen. Sicher ist Schmuck auch Beratungsintensiv, aber ich möchte einfach umherwuseln können und Ordnung ins Chaos bringen das andere hinterlassen haben. 😉

Und was macht man in einer Abteilung für Herrenartikel wenn der Mann Kfz-Mechaniker und kein Hemdenträger ist? Genau, man kauft ihm Unterwäsche, Frau sitzt ja an der Quelle und hat genug Zeit sich damit auseinander zu setzten. Man betreibt also Warenkunde und lässt sogar sein hart verdientes Ausbildungsgehalt postwendend beim Arbeitgeber. 😛 So habe ich auch gelernt, das viele Retroshorts zwar hübsch anzusehen sind, mit Bequemlichkeit aber nichts zu tun haben. Und auch, dass nicht jedes Gewebe und jede Machart für alle Menschen gleichgut tragbar ist.

Mikrofaser Beispielsweise ist nicht nur schön anzusehen sondern auch Atmungsaktiv und Hautsympathisch, während man das von Polyester nicht immer behaupten kann. Diverse Menschen fangen in Kunstfasern schnell an zu schwitzen oder reagieren allergisch. Wenn man nicht will dass es hier piekt und dort kneift ist man mit Baumwolle noch immer am besten bedient. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man eine für sich passende Schnittform findet und die Nähte weich verarbeitet sind, so wie das bei der Wäsche von Sloggi der Fall ist.

Ich bin der Meinung, dass man beim Thema Unterwäsche einfach etwas mehr ausgeben kann um angemessene Qualität zu bekommen. Und es ist heute absolut nicht mehr so, das Bequem mit hässlich gleichzusetzen ist. Früher hatte man beim Wort angenehmer Tragecomfort wohl eher ein Bild von Unterwäsche vor Augen, das als „Oma-Unterwäsche“ verschrien war. Dies ist aber schon lange nicht mehr der Fall! Bequeme Wäsche ist kein Liebestöter, sie ist bunt, hat Muster und muss nicht mehr stundenlang auf 90° gekocht werden! Ha, wir sparen sogar Strom! ^^ Also Augen auf beim Wäschekauf! 😀

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

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