Feb
14
2013

Von Dosenöffnern und Samtpfoten

Alles begann vor 3,5 Jahren… Wir hatten uns, damals noch kinderlos, dazu entschlossen mal wieder Urlaub in Sizilien zu machen. Wir wollten Verwandte besuchen, leckeres Essen genießen und uns am Meer die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Wenn wir hier schon nicht braun werden, dann doch sicher dort. Faul am Strand liegen wäre heute, bei Juniors Temperament, nicht mehr denkbar, aber das ist ein anderes Thema… Heute will ich euch erzählen, wie ich mich auf der Hinreise verliebt habe, Liebe auf den ersten Blick!

Wenn man schon den weiten Weg nach Sizilien auf sich nimmt, bietet es sich an, den ein oder anderen Zwischenstop zu machen. Zum Beispiel bei Verwandten in Rom, oder auch wo es passt, sieht man dieses doch genauso selten, wenn nicht sogar seltener als den Rest auf der Insel. Die Katze unserer Cousine hatte sich mit dem nächstbesten Streuner gepaart und gerade wenige Wochen vorher einen kunterbunter Mix an zuckersüßen Fellkneulen bekommen. Wirklich keines Gleichte den anderen. Ein schwarzes, ein Paar getigerte, cremefarben, braun gescheckt und sogar Garfield war dabei, noch einige mehr und Loui natürlich mein Traummann – äh Kater – er war einfach nur wunderbar grau. Ja, grau durch und durch und trotzdem gefiel er mir unter alle anderen, jedes ein hübsches Unikat, am besten. Das Angebot unserer Cousine, ihn doch mit nach Hause zu nehmen konnte ich einfach nicht abschlagen und somit fuhr Loui auf dem Rückweg direkt mit in sein neues Zuhause.

der Katerblick

Er war ein kleiner neugieriger, sehr verspielter Kater und das Chaos nahm seinen Lauf. 😉 Unsere Palme was binnen weniger Wochen zerfleddert und nicht mehr zu retten, die alte Couch hatte unzählige kleine Löcher und von diversen Stellen an unseren Tapeten will ich gar nicht erst anfangen. Eigentlich hätte ich eine Versicherung gegen dieses Tier abschließen sollen, stattdessen entschied ich mich vor seiner Kastration für eine Katzenversicherung. Wenn dieser Kater uns schon arm macht, mussten wir doch irgendwo sparen, oder? Vielleicht gefiel ihm auch einfach unser Einrichtungsstil nicht?! Seit der OP jedenfalls, ist er viel entspannter. Ich kann nicht sagen, das wir nun einen wunderbar friedlichen Kater haben, doch wir haben länger was vom Inventar. 😛

Im Mai wird der Bursche 4 Jahre alt, wenn man ihn anschaut, könnte man locker einige Jahre draufschlagen, denn optisch wirkt es schon viel älter. Ich schätze das liegt an seiner Größe, eher Länge und am arroganten Blick. Naja es ist doch mit Tieren ein bisschen so wie mit Kindern -sie bleiben immer unsere Babys. Man lässt ihnen folglich nicht immer alles durchgehen, und sie tun doch nur was sie möchten. 😉 Was wäre unser Leben nur ohne sie?! Habt ihr störrische Haustiere?

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

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