Jan
3
2013

Suppen auf Knopfdruck

Im Hotel Mama gibt es alles was das Herz begehrt, zumindest versuche ich meinen beiden Männern, wann immer möglich, ihre Wünsche zu erfüllen. Ab und zu einen süßen Nachtisch, hier und da etwas fruchtiges und insgesamt einfach gesunde Abwechslung am Tisch. Vor allem bei einem Kleinkind finde ich es wichtig das Essen abwechslungsreich zu gestalten, damit es nicht nur viele Nahrungsmittel kennen lernt, sondern auch Spaß daran hat neues zu entdecken und sich nicht langweilt. Man weiss selbst wie schnell man die Lust an Monotonen Dingen verliert, Kinder sind da noch um einiges schneller…

Bei der Arbeit ist das nicht immer so leicht. Ich war sowohl in Betrieben mit hauseigener Kantine und warmem Mittagstisch angestellt, als auch bei welchen, die gerade mal eine Kaffeemaschine hatten und muss sagen, das Variante 1 mein klarer Favorit ist. Die Arbeit im Restaurant war natürlich diesbezüglich am besten, denn es gab täglich frische und sehr leckere Mittagsgerichte. Man bekam genau das was man wollte. Mein Ausbildungsbetrieb beschäftigte mehrere Hundert Mitarbeiter welche sich dann in der Kantine eines von mehreren Tagesgerichten aussuchen konnten, die beiden letzten Arbeitgeber stellten Kaffee und Getränkeautomaten zur Verfügung.

Man sucht sich den Arbeitgeber natürlich nicht danach aus, was bzw. ob es zu essen gibt, doch gerade wenn man keine Kantine sondern „nur“ einen Gemeinschaftsraum hat und sich das Mittagessen täglich vor der Arbeit oder zur Mittagspause besorgen muss, hat man zusätzliche Wege und diese kosten Zeit. Ich erinnere mich an Zeiten zurück, da lief ich in der Mittagspause mit meiner Erkältung durch das gesamte Center auf der Suche nach einer 5-Minuten Terrine, nur um etwas warmes und stärkendes zu mir nehmen zu können. Nicht nur, das ich gerade dann keine Lust hatte mich durch Menschen mengen zu quälen, ärgerte ich mich zusätzlich darüber die Zeit investieren zu müssen, statt die Pause voll zur Erholung nutzen zu können.

An solchen Tagen hätte ich mir einen Klix Kaffeeautomaten gewünscht, denn dieser hätte mir per Klick meine Gemüsebrühe direkt im Pausenraum generiert und die Wege und den Zeitverlust erspart. Knöpfchen drücken, kurz warten und setzten, ja das wäre toll gewesen. 🙂 Aber man kann eben nicht immer alles haben auch wenn es den Tag um einiges erträglicher macht. Der Mann bekommt sein Mittagessen meist frisch von Zuhause mit, so hat er zumindest etwas warmes und weiss was drin ist, den die dortige Kantilene bietet auch nur typisches „Vesper“ an. Guten Appetit! 🙂

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

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