Aug
24
2012

Abenteuerliche Grüße für Kids

Als Schulkind habe ich lesen geliebt, es hat mir – im Gegensatz zu Mathematik – kleinerlei Probleme bereitet. In der 5. wäre ich fast zu einem Lesewettbewerb gekommen, wenn mein Klassenknamerad Dennis, nicht doch noch etwas besser gelesen hätte als ich. Man kann eben nicht alles haben. Noch heute lese und schreibe ich sehr gerne, was man von meinem Freund überhaupt nicht behaupten kann. -Er war eben gut in Mathe.^^

Nicht viel besser sieht es bei unserem kleinen Cousin aus. Gerade in die 2. Klasse gekommen, tut er sich beim Lesen noch schwer, und gibt schon nach wenigen Worten wieder auf. Bücher sind blöd, sagt er. Dabei haben wir schon einiges versucht: Gemeinsam lesen, Bücher mit den Lieblingshelden, Aufmunterung nach Tiefs, viel Lob bei Fortschritten… Trotzdem will es noch nicht so richtig klappen und die Motivation fehlt weiterhin. Natürlich soll er täglich einen kleinen Abschnitt lesen, aber das ist schon ein Graus für ihn. Und irgendwann sind auch seine Eltern mit ihrem Latein am Ende… – www.kinderbriefe.de

Natürlich will ein kleiner Junge nach den Hausaufgaben, auf die er eh schon keine Lust hat, nicht auch schon gezwungenermaßen lesen müssen. Raus gehen und spielen ist a auch viel besser und macht zudem auch Spaß! Aber was machst man da? Das Kind zu drängen ist irgendwie unschön, es aber zu ignorieren viel schlimmer, immerhin muss man das ganze Leben lang irgendwie, irgendwo, irgendwas lesen. Wenn ich zu Besuch bin, versuche ich das Ganze mit ihm zusammen etwas spielerisch zu gestalten, so hat er auch mal Abwechslung in dem, was er als MUSS empfindet und sogar auch etwas Spaß dabei. Aber klar, mit anderen ist es ja auch toller als mit Mama und Papa die einem über die Schulter schauen.

Beim Stöbern stieß ich auf Possel, der den Kindern im Abstand von 2 oder 3 Wochen persönliche Kinderbriefe schickt und sie und ihre Familien darin in seine Abenteuer mit einbezieht. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Kind in dem Alter sehr neugierig ist zu erfahren worum es hier geht und wie der weitere Verlauf ist. Der ersten Brief vorgelesen, könnte man sich darauf einigen, dass er die Abenteuer von nun an selbst liest und den Eltern erzählt wie sie Geschichte weiter geht. Die Neugier könnte in Motivation zu Lesen umschlagen,und mit der Story hat er was tolles zu erzählen. Einen Versuch ist das durchaus wert und es wäre wirklich toll wenn es ihm das lesen mit der Zeit erleichtert und näher bringt.

Wie habt ihr das bei euren Kindern gemacht? Habt ihr Tipps gegen Leseschwäche?

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

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