Jun
19
2012

Mit dem Fahrrad on Tour

In den letzten Wochen habe ich öfter darüber nachgedacht ob es nicht an der Zeit wäre, mit ein Fahrrad zu besorgen. Zwar bin ich zu Fuss schnell unterwegs, und auch unser Buggy ist agil aber wirklich abwechslungsreich ist das ständige laufen bzw Kinderwagen schieben ja nicht. Ausserdem wäre Radfahren mal wieder ein Sprung in die Sportlichkeit. Mit dem Pucky Dreirad haben wir es schon versucht, doch der willen abzusteigen und sein eigenes Ding durch zu ziehen ist bei Junior momentan so sehr ausgeprägt, dass wir in dem Fall mehr Zeit verlieren als sparen.Auch das Laufen an der Hand gestaltet sich gegenwärtig deswegen schwierig, weil er den drang hat sich in jeder greifbaren Situation durchsetzten zu wollen.

Dies äußert sich dann so, dass er links laufen will, wenn Mama nach rechts geht oder rückwärts wenn wir geradeaus möchten. Läuft der Hase nicht so wie er das gerne hätte wird sich steif gemacht, in die Knie gegangen, oder was besonders unangenehm ist: Es wird geschrien! Jeder von uns kennt denn Moment in dem man im Boden versinken will und hofft, das dies nun nicht all zu viele Leute hinter ihren Vorhängen beobachten. Und schon sieht man sich schnellen Schrittes mit einem motzenden und strampelnden Kleinkind die Strasse Nachhause laufen und betet innerlich es würde bald damit aufhören. Wenn mich jemand anspricht, sage ich einfach das das die neuesten Übungen aus der FitForFun seien.^^ Man will ja schliesslich in Form bleiben, und mit so einer Antwort gehe ich bestimmt weiteren Fragen aus dem weg. – Gewusst wie!

Solche Situationen will man natürlich eher selten erleben, das Kind soll aber so wenig wie möglich in seiner Entfaltung eingeschränkt werden. Was macht man also? Ich denke da an Abwechslung. Nachdem der Kleine also einen Kinderwagen hat, ein BobbyCar, ein anderes Rutschauto, ein Laufrad und ein Dreirad kennt er das mitfahren auf einem Fahrrad noch nicht. Das liegt aber auch daran, das ich schon lang kein Rad mehr habe. Mein schwarzes Mountainbike von Bruegelmann steht im Keller meiner Eltern, -mit platten Reifen. Das es dort steht hat schon etwas zu heissen, denn ich wohne schon viele Jahre nicht mehr „Zuhause“. Vielleicht sollte ich beim nächsten Besuch endlich mal aus den Puschen kommen, es mit zu uns nehmen und von meinem Freund flicken lassen?! Den geeigneten Kindersitz, haben wir bereits vererbt bekommen. Fragt sich also nur noch, ob unser Kind gewillt sein wird hineinzusitzen und sich ohne murren in der Weltgeschichte herum fahren lassen wird.

Mögen eure Kinder das mitfahren auf dem Fahrrad oder habt ihr bessere Erfahrungen mit Anhängern gemacht?

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

Eine Antwort zu “Mit dem Fahrrad on Tour”

  1. Daniel sagt:

    Wenn er nicht im Kindersitz sitzen möchte könnt ihr euch ja noch so einen Wagen und eine kleine Anhämgerkupplung besorgen und dann wird er gezogen! Dann fällt das schreien auch nicht ehr so schlimm aus 😉

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