Apr
12
2012

Wer hat an der Uhr gedreht…

ist es wirklich schon so spät?!

Nicht das die Zeit früher weniger vergangen wäre, aber seit unser Junior da ist, vergeht sie wie im Flug. Abgesehen davon, dass alles etwas zeitintensiver geworden ist und wir natürlich nicht mehr so viel davon zum verplempern haben, nee, auch bei tollen Momente mit unserem Kleinen tickt die Uhr weiter, selbst wenn für uns die Zeit einige Augenblicke stehen zu bleiben scheint.

Als ich vor Jahren in einem angesagten Bekleidungsgeschäft für modern Fashion angestellt war, schenkte man uns zu Weihnachten eine Armbanduhr. Es war eine silberfarbene Swatch, Metaloptik, mit weißem Ziffernblatt, das neben der Uhrzeit auch das Datum und den Wochentag anzeigte. Ich fand das ein tolles Geschenk und habe ich sehr darüber gefreut, denn zuvor war mein Arbeitstag von einigen unnötigen Gängen zur Kasse geprägt, die nur den Sinn hatten herauszufinden wie spät es ist. Bin ich just in time? Schaffe ich das heute noch? Endlich Pause! Wie schon erwähnt, ist das bereits einige Jahre her, jede Batterie geht mal leer und der ganz zum Uhrmacher hat sich, auch aus Bequemlichkeit, einfach nicht ergeben. Meine Armbanduhr landete also fein säuberlich bei all meinen anderen Accessoires und liegt dort heute noch.

Bisher war mein Bedarf nach einer Uhr auch nicht mehr so groß wie zu der Zeit. Heute ist das wieder anders, denn heute muss ich ständig wissen wieviel Uhr es ist, den ganzen Tag. Schon Morgens wenn ich die Augen öffne geht mein erster Blick zur Uhr. Können wir noch etwas schlafen, oder müssen wir schon aus den Federn? Schon eine Stunde länger schlafen bringt unseren kompletten Tag durcheinander, denn verschiebt sich der Mittagsschlaf bekommen wir mit unserem aufgeweckten Burschen in der Nacht ein kleines Einschlafproblem. – Und ich möchte dann doch sehr gerne in der Nacht schlafen…

Aber nicht nur das. Wir wollen so vieles das an ein zeitliches Limit gebunden ist. Toben und morgens regelmäßig zum Turnen und in die Krabbelgruppen, wir möchten die Welt erkunden, Zeit mit anderen Kindern auf dem Spielplatz verbringen, wir müssen einkaufen, zum Arzt, zur Post und wenn Papa von einem anstrengenden Arbeitstag nachhause kommt, dann hat er sich auch was leckeres zu essen verdient. Ich brauche also wohl oder übel wieder eine Uhr an meinem Handgelenk.

Was Schmuck und Accessoires betrifft, bin ich ziemlich eigen. Das Eine darf verspielt sein, das Andere nur schlicht oder edel. Meine Tages abhängige Anziehung ist ein Grund dafür, dass meine Antwort auf die jährlich wiederkehrende Frage, was ich mir zum Geburtstag wünsche lautet „Kein Schmuck und keine Technik!“ Natürlich könnte ich meine alte Armbanduhr wieder ausgraben, aber ich finde diese hat eine andere Geschichte und möchte deswegen eine neue besorgen. Schauen kann man ja mal…

Es hat nicht lange gedauert und ich habe mich verliebt! Es wird eine Guess – Vespa ihr Name. Sie strahlt mich an, in silbernem Gewand und ich kann nicht widerstehen. Sicher gab es bei Fazinata viele weitere tolle Damenuhren von Top Marken für mich sollte es aber diese sein, wenngleich sie auch etwas maskulin erscheint. Ihr kennt das sicher: Die eine oder keine!

Hat Euer Tag auch zu wenig Stunden?

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Über die Autorin:

Mein Name ist Mel, ich bin 32 und Mutter eines kleinen Jungen. Ich liebe alles was kreativ ist. Sollte ich nicht gerade hier sein, dann findet man mich mit Kind und Kegel an der frischen Luft, mit Thermomix in der Küche oder beim plotten sowie Scrapbooking online wie offline. :-)

Eine Antwort zu “Wer hat an der Uhr gedreht…”

  1. nickylea sagt:

    Eindeutig hat mein Tag auch viel zu wenig Stunden.
    Mit Job, Haushalt und 2 Kids und eigenen bzw. Terminen der Kids, bin ich wirklich mehr als genug ausgelastet. Und könnte so manches mal ruhig ein paar Stunden mehr gebrauchen *g*

    Aber die Uhr würde mir auch sehr gut gefallen. Die ist richtig schön.

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